ZusammenfassungDie Digitalisierung hat in den letzten Jahren ein komplexes, sich scheinbar ständig veränderndes Feld möglicher Risiken hervorgebracht, dessen Ausmaße für Unternehmen zunehmend schwer erkennbar sind. Entsprechend wichtig wird die Frage, wie EntscheidungsträgerInnen und MitarbeiterInnen Gefahren im digitalen Raum besser erkennen, adäquat einschätzen und auf diese reagieren können. Da sich EntscheidungsträgerInnen in kleineren KMU meist über Internetrecherchen oder in der Tagespresse über Cybersecurity informieren, hängt ihre Risikoeinschätzung und Maßnahmensetzung davon ab, wie Cybersecurity-Themen in diversen Medien dargestellt und diskutiert werden. Basierend auf einer Diskursanalyse von 504 Medienberichten zum Thema Cybersecurity in Unternehmen zwischen 2010 und 2019 kommt der Beitrag zu dem Ergebnis, dass sich die Medien weniger an langfristig bestehenden Bedrohungslagen orientiert haben, sondern vielmehr an den spektakulärsten Zwischenfällen und typischen Rollenverteilungen zwischen „Gut“ und „Böse“. Insgesamt wurde der Cyberspace als ein unsicherer Raum für Unternehmen dargestellt – teilweise aufgrund des Verhaltens ihrer eigenen MitarbeiterInnen. Für IT-Unterne
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