Die linksventrikuläre Hypertrophie (LVH) ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für den Herzinfarkt, den plötzlichen Herztod, die chronische Herzinsuffizienz und für weitere kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität [1, 2]. Das erhöhte Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko haben sich als unabhängig vom Schweregrad der Blutdruckerhöhung erwiesen [3]. In zahlreichen Studien ist dokumentiert worden, daβ die LVH durch eine spezifische antihypertensive Therapie reduziert werden kann [4-7]. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen, daβ nicht alle Medikamente, die den arteriellen Blutdruck senken, in gleichem Masse auch eine LVH zu reduzie-ren vermögen [8]. Andererseits weiβ man noch nicht sicher, ob eine Reduktion der LVH das kardiovaskuläre Risiko auf den zuvor bestandenen Status senken kann. Es stehen gegen-wärtig keine Untersuchungen aus Langzeitstudien über Aus-wirkungen einer Verminderung der LVH auf die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität zur Verfügung. Nachfolgend möchten wir einige pathophysiologische Aspekte der Verminderung einer LVH diskutieren.
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