Einleitung: Auch nach Einführung des neuen Weiterbildungsreglements zum Facharzt Chirurgie, stellt die Erfüllung des Operationskatalogs die wohl wichtigste Anforderung dar. Anhand unserer Operationszahlen soll untersucht werden, ob an einer nicht-universitären Ausbildungsklinik der Kategorie A die Facharztanwärter (= Assistenzärzte ohne Facharzt-Titel) mit unserem gegenwärtigen Konzept die geforderten Eingriffe durchführen können. Methode: Für acht Tracereingriffe wurden die Fallzahlen der nicht zusatzversicherten Patienten im Zeitraum 1998-2002 retrospektiv erfasst und bezüglich Weiterbildungsstand des Operateurs untersucht. Das Team umfasste in diesem Zeitraum insgesamt 51 Assistenzärzte (71 Weiterbildungsjahre), davon 18 Facharzt-Anwärter (35 Weiterbildungsjahre, inklusive Rotationen auf die Intensivstation, den Notfall und in andere chirurgische Fachbereiche, wie z.B. die Urologie). Resultate: Bezüglich aller Tracereingriffe werden die Medianwerte (= Anzahl Eingriffe pro Ausbildungsjahr pro Facharztanwärter) erreicht, welche zur Erfüllung des Ausbildungsziels im Sinne der "Chirurgie des Häufigen" nach vier Jahren Weiterbildung nötig sind: Appendektomie 8.9, laparoskopische Cho
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