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Emergency Surgery for Gastric Cancer

Maurer, Lindemann, Schilling · Swiss Surgery · 2002

Magenkarzinome, welche sich mit Blutung oder Perforation manifestieren, machen weniger als 10% aller Magenkarzinome aus. Dreiviertel davon sind bereits in einem fortgeschrittenen Stadium (UICC-Stadien III und IV). Die Diagnose der malignen Magenperforation wird meist erst intraoperativ oder histologisch gestellt. Die Notfallgastrektomie ist sowohl hinsichtlich der Operationsmortalität als auch hinsichtlich dem Langzeitüberleben jeder Art von lokaler Exzision und/oder lokalem Verschluss überlegen und sollte deshalb immer vorgezogen werden. Notfallmässig gastrektomierte Patienten haben stadienbezogen eine vergleichbare Langzeitüberlebenswahrscheinlichkeit wie Patienten mit elektiv reseziertem Magenkarzinom. Minimalismus und Nihilismus sind deshalb in der chirurgischen Behandlung des kompliziertem Magenkarzinoms nicht angebracht, sie sind sogar meist deletär. Eine subtotale Gastrektomie ohne D2-Lymphadenektomie ist in den meisten Fällen der adäquate Eingriff.

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