ZusammenfassungViele der aktuell im Forschungsbereich Onlinekommunikation untersuchten Phänomene wie Hate Speech, Inzivilität oder Offensive Language kommen in einer Stichprobe aus Nutzergenerierten Inhalten (User Generated Content, UGC) vergleichsweise selten vor. Sind die Kategorien in einer Stichprobe nicht gleich verteilt, spricht man von unbalancierten Daten. Für die Textklassifikation mit Überwachtem Maschinellem Lernen (Supervised Machine Learning) sind solche nicht balancierten Stichproben häufig problematisch, da sie die automatisierte Identifikation der Katgeorien erschweren und Klassifikationsmodelle (Classifier) oft ungenau und unzuverlässig werden lassen. Kommt eine Kategorie in den Daten nur selten vor, kann sie durch ein statistisches Klassifikationsmodell nur schwer erlernt werden. Zudem tendieren viele ML-Algorithmen dazu, bei Unsicherheit die vorherrschende Kategorie in den Daten vorherzusagen, und die Klassifikation wird zugunsten der überrepräsentierten Kategorie verzerrt.Die vorliegende Studie untersucht, inwieweit die Methode des Oversampling die Klassifikation von UGC verbessern kann, wenn eine Kategorie in der Stichprobe deutlich unterrepräsentiert ist. Hier
📖 افتح في inklap 🔗 DOI 📮 اطلب بحثاً